Wenn Scheidung für eine #indische #Frau Freiheit statt Schande bedeutet

 

arth posterVon Mallika Sharma
Aus dem englischen
Original übersetzt von Jacqueline Knorr

„Arth“ heißt „Bedeutung“ und der Film, der sich um das Leben des Ehepaares Inder und Pooja dreht, versucht, die Bedeutung ihrer Ehe im Zusammenhang mit ihren individuellen Bedürfnissen und Persönlichkeiten zu untersuchen. Dieser Film aus dem Jahr 1982 von Regisseur Mahesh Bhatt ist wahscheinlich einer der wenigen indischen Filme, der einen solchen introspektiven Einblick in die Ehe und die Individuen, aus der sie besteht, wagt. Ich denke, es ist eines der besten Werke von Bhatt.

Der sich stetig abmühende Filmemacher Inder hat eine außereheliche Affäre mit der etablierten Schauspielerin Kavita. Inders Frau Pooja ist Hausfrau. Ein kleines Haus zu besitzen ist alles, was sie für ihren Mann und sich möchte. Sie bedrängt Inder, eine Möglichkeit zu finden, um aus der Mietwohnung ausziehen zu können. Die an Schizophrenie leidende Kavita ist launisch und unsicher und extrem besitzergreifend gegenüber Inder. Mit Kavitas Hilfe schafft es Inder, ein Haus für Pooja zu kaufen. Als Gegenleistung verspricht er Kavita, sich bald von seiner Frau scheiden zu lassen.Pooja jedoch wurde glaubhaft gemacht, dass Inder einen großen Filmauftrag an Land gezogen und mit dem Vorschuss das Haus anbezahlt habe. Sie ist überglücklich und begeistert und beginnt eifrig, ihr neues Zuhause einzurichten. Nachdem ihr Traum nach 7 langen Jahren wahr wird, hat sie endlich das Gefühl, angekommen zu sein und dass jetzt alles gut wird. Aber ihre Freude ist nur von kurzer Dauer, denn sie findet bald heraus, das Inder eine Affäre mit Kavita hat.

mass weddingPooja fleht Inder an, Kavita zu vergessen und verspricht ihm einen Neuanfang. Allerdings steckt Inder inzwischen knietief in einer Beziehung mit Kavita. Er schaltet für Poojas ergreifendes Flehen auf taube Ohren und läßt sie im Stich. Zum Abschied erteilt er ihr die Erlaubnis, im neuen Haus bleiben zu dürfen. Pooja verbringt einige Tage in Unglauben und Selbstverleugnung und kämpft hart, um sich mit der schmerzhaften Realität abzufinden. Nachdem sie die meiste Zeit ihres Lebens als Inders Schatten gelebt hat, kann sie sich nicht vorstellen, ohne seine Unterstützung zu leben. Schließlich reißt sie sich zusammen und zieht aus dem Haus aus. Von da an beginnt sie ihre Reise als eine unabhängige Frau, welches der Höhepunkt des Films ist.

Pooja findet einen Job und eine Unterkunft für sich und ist zum ersten Mal mit der „großen, bösen Welt“ konfrontiert. Irgendwann schafft sie es, Fuß zu fassen und lernt einen tollen Typen namens ‚Raj‘ kennen. Raj hilft Pooja mit seiner optimistischen Art und seinem heiteren Gemüt, sich langsam von den Leiden ihrer Ehe zu erholen. Gerade als Pooja in Bezug auf ihre Arbeit und ihre neu gewonnene Freundschaft mit Raj auf einem neuen Höhepunkt ihres Lebens ist, steht Inder mit den Scheidungspapieren vor der Türe. Dieser letzte Stoß befreit Pooja weiter und hilft ihr in ihrer neu gewonnenen Selbstständigkeit anzukommen. Schließlich wird Inder von Kavita verlassen. Hilflos und reuemütig geht er zu Pooja zurück und bittet um Vergebung. Pooja ist nicht mehr verbittert und sie braucht Inder nicht mehr. Was folgt, ist die wunderschöne und beispielhafte Darstellung von Würde, Überzeugung und mentaler Stärke einer Frau.

Indian-women-Bharat-India-Wallpaper- ProudPoojas erfolglose Ehe wird zum Sprungbrett für die Realisierung ihres „Selbst“. Sie nimmt ihre erschütternde Erfahrung als positiven Schritt und findet schließlich ihre eigene Identität. Sie lehnt den Heiratsantrag des sehr willigen Raj ab und überwindet damit alle Schranken weiblicher Machtlosigkeit.

Im Indien der 80er Jahre war Scheidung immer noch ein Tabu und wurde herablassend betrachtet. Unter dem sozialen Druck der Gesellschaft, ihre Ehe und die sogenannte „Familienehre“ intakt zu halten, mußten Frauen Belästigungen, Gewalt, Demütigung und vieles mehr ertragen. Viele Frauen hatten so wie Pooja untreue Ehemänner und blieben trotzdem in ihren Ehen, weil sie finanziell von ihren Ehemännern abhängig waren.

Sicherlich zerstört dieser bahnbrechende Film das Bild, dass eine Scheidung mit Schmach verbunden ist und ermutigt jede indische Frau, ihre Individualität zu schätzen und sie sich zu bewahren. Er legt auch die die Bedeutung der Eigenständigkeit von Frauen dar und macht ihnen Mut, auf eigenen Füßen zu stehen, so dass sie größere Wahl- und Handlungsfreiheit haben. Dieser Film ermutigt hoffentlich jede Pooja, mit ähnlichen Vorurteilen und Stereotypen zu brechen und die wahre „arth“ (Bedeutung) des Lebens zu entdecken, ohne jemals Gefühl zu haben, die Unterstützung eines Mannes zu benötigen.

© „The 50 Million Missing Campaign“. Alle Rechte vorbehalten. Bitte beachten Sie bei Weitergabe unsere Hinweise zum Copyright.

ZUR AUTORIN

Mallika Sharma hat einen Abschluss im Bereich Finanzen und Investitionen von der Universität Edinburgh in Schottland. Derzeit leitet sie das von ihrer Familie geführte Exportunternehmen. Sie ist begeisterte Reisende und unersättliche Leserin. Sie spielt Tennis und lernt Klavierspielen. Sie mag es, über viele Fragen aus einer geschlechtsspezifischen Perspektive zu schreiben. Sie blogt auf http://mallikasharma3489.blogspot.in/

ZUR ÜBERSETZERIN
Jacqueline Knorr ist vor 9 Jahen von Berlin in die Karibik ausgewandert und ist heute eine freischaffende Stewardess auf privaten Jachten in der Karibik und in Europa. Momentan ist sie unter anderem damit beschäftigt, ein schwimmendes Gästehaus auf St. Maarten zu bauen, um mit einem Teil des Profits das lokale Tierheim und andere Wohltätigkeitsorganisationen zu unterstützen.

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Wenn Indiens Oberster Gerichtshof entscheidet, dass vorehelicher #Sex für #Frauen unmoralisch ist

Aus dem englischen Original übersetzt von Tina Sternberg

virginitytest

Jungfräulichkeitstests sind eine Beleidigung für die Würde der Frau

Eine 2013 durchgeführte Studie der India Today Group und dem Marktforschungsinstitut MDRA zu den sexuellen Gepflogenheiten und der sexuellen Einstellung von Männern und Frauen in Indien hat Erstaunliches zutage gefördert. Sie offenbart, dass trotz der zunehmenden Verbreitung vorehelichen Geschlechtsverkehrs unter Männern und Frauen, 77% der Männer angeben, sie würden keine Frau heiraten, die keine Jungfrau mehr ist! Vor Massenhochzeiten, die die Regierung für arme Familien organisiert, werden die Bräute gezwungen, sich durch einen Jungfräulichkeitstest zu qualifizieren!

Im Januar 2014 hat der Oberste Gerichtshof in Neu-Delhi verfügt, dass eine erwachsene Frau, die vorehelichen Sex hat, …dies auf eigenes Risiko  tut … [und]  sie verstehen muss, dass sie sich einem Akt hingibt, der nicht nur unmoralisch ist, sondern auch gegen die Lehre jeder Religion verstößt.

In einem Artikel mit dem Titel „Braut und Vorurteil“ im Magazin India Today untersucht Rita Banerji, warum indische Männer so grundkonservativ bleiben, selbst innerhalb gebildeter Kreise. Außerdem führt sie aus, warum die Fixierung auf die Jungfräulichkeit der Frau als grundlegende Wahrnehmung der weiblichen Sexualität auch ein Grund für andere Formen sexueller Einschränkungen und Gewalttätigkeiten ist, die sich in Indien gegen Frauen richten.

Den vollständigen englischsprachigen Artikel können Sie hier nachlesen: http://indiatoday.intoday.in/story/india-today-group-mdra-2013-sex-survey-virginity-sexuality-marriage/1/328135.html (Die deutsche Übersetzung finden Sie hier: http://wp.me/p3pTPS-nu)



ZUR AUTORIN

Rita Banerji ist Autorin, Frauenrechtsaktivistin und Begründerin von “The 50 Million Missing”, einer Kampagne zur Beendung des Völkermords am weiblichen Geschlecht in Indien. Ihr Buch „Sex and Power: Defining History Shaping Societies“ ist ein historischer und gesellschaftlicher Blick darauf, wie die Beziehung von Geschlecht und Macht in Indien zum anhaltenden weiblichen Genderzid führte. Ihre Webseite ist zu finden unter www.ritabanerji.com. Sie bloggt auf Revolutions in my Space und twittert auf @Rita_Banerji.

 

ZUR ÜBERSETZERIN

Tina Sternberg hat nach ihrem Studium der Literatur und Medien acht Monate in Indien gelebt. Die oft brutalen Widersprüche zwischen zukunftsorientierter Zivilisation und altertümlicher Kultur gehen ihr seither nicht mehr aus dem Kopf.

45 Tage nach ihrer Hochzeit wurde sie getötet: Anshus Geschichte

Aus dem englischen Original übersetzt von Matthew Brown

Dies ist die Geschichte der 23-jährigen Anshu Singh, die am 25. Januar 2010 nur 45 Tage nach ihrer Hochzeit von ihrem Ehemann und ihren Schwiegereltern ermordet wurde. Ihre Geschichte ist ein düsteres Zeugnis für die Tatsache, dass Mitgifterpressungen und -morde auch in den wohlhabenden und gebildeten Schichten der indischen Gesellschaft vorkommen. Und unter diesen Verbrechern finden sich auch Polizeibeamte!

Dieser Fall ist noch nicht abgeschlossen und wir sind in Kontakt mit Girendra Singh, Anshus Vater, der die 50 Million Missing Campaign um Unterstützung gebeten hat. Klicken Sie hier um zu unserer flickr-Diskussion und dem Update Forum zu Anshu`s Fall zu gelangen. Wenn Sie möchten, können Sie dort Ihre Kommentare und Vorschläge anbringen.

Da die Familie Singh darauf drängt, dass Anshus Mörder gesucht und bestraft wird, wird sie Opfer verschiedenster Formen von Schikanen. Falls Sie sich in Delhi aufhalten und Herrn Singh in irgend einer Weise bei seinem Fall unterstützen können, wenden Sie sich bitte direkt an ihn oder kontaktieren Sie uns.

Anshu war die mittlere von drei Schwestern. Sie war klug, ehrgeizig und gebildet. Zum Zeitpunkt des Mordes war sie für ein multinationales Unternehmen in Delhi tätig. Sie hatte ihren Mann durch die Arbeit kennengelernt und sie waren bereits drei ​​Jahre miteinander ausgegangen, bevor sie heirateten.

Zunächst gab es einige Einwände seitens der Familie des Mannes, weil sie aus verschiedenen Gemeinden kamen. Aber Anshus Vater sagte: „Wenn die beiden sich lieben, warum sollten wir ihnen im Weg stehen?

Vor der Hochzeit hatte Herr Singh die Familie des Bräutigams darüber informiert, dass er zwar nicht die Absicht habe, ihnen eine Mitgift zu zahlen, er aber seiner Tochter einige Haushaltsgegenstände schenken wolle, so wie er es bei seiner älteren Tochter getan hatte um ihr einen guten Start in die Ehe zu ermöglichen.

Der Familie des Bräutigams war es lieber, dass er ihnen das Geld gab, damit sie die Sachen selbst kaufen konnten. Ihre Einkaufsliste wurde immer länger und so zahlte Herr Singh am Ende ungefähr 350.000 Rupien (knapp 9.000 USD).

Als Herr Singh um Einsicht in die Belege bat, um zu prüfen, dass dafür tatsächlich die angegebenen Dinge gekauft worden waren, konnten sie keine Belege vorzeigen. Es folgten einige Unannehmlichkeiten und Anshu begann, sich in ihrer Ehe unwohl zu fühlen. Herr Singh dachte: „Das Geld spielt keine Rolle. Was viel wichtiger ist, ist dass dies vielleicht nicht der richtige Mann für Anshu ist.“ Doch die Familie des Bräutigams überzeugte Anshu, dass alles ein Missverständnis gewesen sei wäre, und Herr Singh gab den Wünschen seiner Tochter nach.

Fast direkt nach der Hochzeit begannen Anshus Schwiegereltern, wegen der Mitgift Druck auf Herrn Singh auszuüben. Sie verlangten ständig Geld für dieses und jenes und erwarteten von Anshu, dass sie das Geld beschaffen solle. Einmal forderten sie auf einen Schlag 500.000 Rupien (ca. 12500 USD) für die Ausbildung ihres jüngeren Sohnes. Außerdem wollten sie Geld für die Beförderung von Anshus Schwiegervater und dessen Anstellung in einer anderen Region des Landes. Der Schwiegervater ist Polizist und in der neuen Anstellung hätte er mehr verdient. Um aber die Beförderung zu bekommen,  musste er seine Vorgesetzten bestechen. Herr Singh begann zu begreifen, dass es diesen Menschen nur um Geld ging.

Anshu und ihr Mann hatten eine eigene Wohnung gemietet, aber jeden Abend nach der Arbeit mussten sie zu den Schwiegereltern kommen und bei ihnen essen. Abends und an den Wochenenden sollte Anshu dort den Haushalt machen und das Abendessen kochen. Das Paar nutzte seine Wohnung nur zum Übernachten. Es war eine seltsame Vereinbarung,  auf die der Ehemann und die Schwiegereltern bestanden.

Als nach vier Wochen Ehe die Geldforderungen nicht weniger wurden, wollte Anshu ihren Vater nicht länger beunruhigen oder belasten. Deshalb nahm sie ein Darlehen auf um ihre Schwiegereltern zu befriedigen. Sie konnte diesen Kredit aufnehmen, da sie einen guten Job in einem multinationalen Konzern hatte und ihre Schwiegereltern waren sich dessen bewusst.

Ihr Ehemann wurde übergriffig. Zunächst war er verbal ausfallend, aber bald begann er auch, sie regelmäßig zu schlagen. Als Herr Singh das herausfand, war er sehr aufgebracht und wollte, dass seine Tochter ihren Mann verlässt. Er sagt: „Ich sprach mit Anshu. Sie war ein starkes Mädchen und sie versicherte mir, dass sie mit der Situation fertig werden würde.

Am Tag bevor Anshu starb, am 25. Januar 2010 , schrieb sie eine letzte SMS an ihre Schwester: „Shivank (ihr Mann) hat sich nach der Hochzeit völlig verändert. Er ist nicht mehr die Person, die er vorher war. Er ist kein guter Mensch.

Was auch immer an diesem Tag geschah, ist vermutlich entscheidend für das Verständnis der Ursache des Mordes an Anshu. Viele Fragen bleiben unbeantwortet. Welches Ereignis veranlasste sie plötzlich zu der Erkenntnis, dass ihr Mann sich geändert habe? Wenn sie nun überzeugt war, dass er kein „guter Mensch“ sei, hatte sie bereits Pläne gemacht, ihn zu verlassen, und hatte sie ihm das auch gesagt? Wenn sie sich von ihrem Mann hätte scheiden lassen, hätte sie von seiner Familie das erpresste Geld zurückverlangen können. Sicherlich hätte diese den Betrag in Höhe mehrerer tausend Dollars nicht zahlen wollen.

Es wird vermutet, dass Anshu, als sie an jenem schicksalhaften Abend von der Arbeit zurückkam, zuerst in ihre eigene Wohnung ging. Der Schlüssel ihres Mannes war wahrscheinlich an angeheuerte Schläger weitergegeben worden, die sie dort angreifen und töten sollten. Es wird angenommen, dass 2-3 Personen beteiligt waren. Herr Singh sagt, dass die Autopsie-Berichte zeigen, dass Anshu vor ihrem Tod brutal mißhandelt wurde, und dass die Todesursache Asphyxie (Sauerstoffmangel) aufgrund Erhängens war.

Möglicherweise war es die Absicht ihrer Mörder, einen Selbstmord durch Erhängen zu inszenieren. Aber der Ehemann und Schwiegereltern entschieden später am Abend anders. Sie nahmen Anshus Körper ab und legten sie auf das Bett.

Dann riefen sie Herrn Singh an und teilten ihm mit, dass Anshu sich nicht wohl fühle und möglicherweise ohnmächtig geworden war. Herr Singh kam direkt und er sah sofort, dass sie seit geraumer Zeit tot war. Die Singh Familie war schockiert. Ihre Tochter war kaum einen Monat verheiratet! Ein traumatisierter Herr Singh sagt: „Es ging alles so schnell. Sie war erst  45 Tage verheiratet und nun ist sie fort. Wir hätten nie gedacht, dass uns so etwas passieren kann. Anshu war ein junges, fröhliches und modernes Mädchen mit so vielen Träumen. Sie war intelligent und stark. Ich glaube nicht, dass sie je daran gedacht hätte, dass ihr so etwas zustoßen könnte.

Anshus Ehemann befindet sich derzeit in Untersuchungshaft. Ihre Schwiegereltern haben sich abgesetzt. Anshus Schwiegervater war bei der Polizei. Auf sein Drängen hin waren die ermittelnden Polizeibeamten sehr nachlässig bei ihren Untersuchungen. Sie haben nicht einmal den mutmaßlichen Tatort abgesperrt. Durch das Versagen der Polizei beim sichern der Beweise, ist die Angst groß, dass Anshu vor Gericht keine Gerechtigkeit widerfahren wird.

Alle 20 Minuten wird in Indien eine junge, verheiratete Frau wie Anshu von ihrem Ehemann und dessen Familie vorsätzlich kaltblütig ermordet. Diese Art Verbrechen gerät mehr und mehr außer Kontrolle!

Die „50 Million Missing Campaign“ will sicherstellen, dass Anshus Geschichte in unseren Herzen und Köpfen lebendig bleibt, dass der Gerechtigkeit Genüge getan wird und Anshu nicht ein weiteres namenloses Opfer in einer langen Reihe tausender junger indischen Frauen ist, die ähnlich gestorben sind wie sie. Wir werden in regelmäßigen Abständen den Link zu diesem Artikel öffentlich machen und bitten Sie, dasselbe zu tun. Bitte helfen Sie, Anshus Geschichte lebendig zu halten.

Der 50MM hat außerdem eine WAR ON DOWRY (Kampf der Mitgift) Bewegung auf Facebook gestartet. Lassen Sie uns gemeinsam kämpfen!

© Die Kampagne „50 Million Missing“ (50 Millionen verschwunden). Alle Rechte vorbehalten. Bitte beachten Sie bei Weitergabe unsere Hinweise zum Copyright.

ZUM ÜBERSETZER

Matthew Brown wurde in der Nähe von Chicago geboren und wuchs an den Stränden von Los Angeles auf. Er begann seine Weltreisen mit einer Punk-Rock-Band und entwickelte auf diesen Reisen seinen Geschmack für multikulturelle Kunst, Medien und Literatur. Nach seinem erfolgreichen Abschluss an der California State University Long Beach setzte er sein Engagement für Kunst und Literatur fort und unterstützte die Gründer der Bilingual Foundation of the Arts und des Carmen Zapata Theatre. Zur Zeit wohnt er in Coesfeld (Deutschland) und arbeitet freiberuflich als Künstler und Schriftsteller.

Indiens #Kindsbräute

Von Rita Banerji

Aus dem englischen Original übersetzt von Bhupinder Punia

Foto: Sumita Roy©. Alle Rechte vorbehalten.


Sumita Roy machte nebenstehendes Foto von dieser kleinen Braut, einem Kind, wahrscheinlich nicht älter als 10-12 Jahre alt, in Uttarkashi. Ironischerweise war Sumita mit ihrem Ehemann dort auf ihrer eigenen Hochzeitsreise. Während des Mittagsessens in einem kleinen Hotel kam die Hochzeitsgesellschaft rein.

Sumita sagt: „Es war keine Freude im Gesicht des kleinen Mädchens, wie man es bei frisch verheiraten Frauen erwarten würde. Stattdessen sah sie traurig, vielleicht sogar erschrocken aus. Es war, als dächte sie „Was kommt als Nächstes? Eine große Frage an die Welt, mit der sie jetzt würde umgehen müssen, unwissend und ohne eine Ahnung vom Leben.

1/3 aller „Kindsbräute“ der Welt leben in Indien.

Trotz der Tatsache, dass dies illegal ist, gibt es mindestens 25 Millionen „Kindsbräute“ in Indien. Laut einem UNICEF Bericht aus dem Mehr von diesem Beitrag lesen

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